Post 
Heute hatte ich eine wahrlich erhellende Unterhaltung mit der Briefträgerin. Es klingelte und kurz danach hörten wir das Geräusch des Postfahrrads, wie es sich von unserem Haus wegbewegte. Man muss dazu erwähnen, daß wir direkt über dem Eingang wohnen. Mit einer gewissen Vorahnung geh ich also runter um in den Briefkasten zu schauen und finde prompt einen von diesen blauen Zetteln.
"Brief konnte nicht zugestellt werden." Man soll ihn im nächsten Postamt abholen, aber nicht mehr heute. Da wir heute Samstag haben, frühestens Montag.
Erst wollte ich sofort beim Post Kundendienst anrufen und mich beschweren, denn das ist jetzt schon das zweite mal, daß jemand da war und dann so ein Zettel im Briefkasten liegt. Aber, dachte ich, ich versuch mal den Briefträger zu finden. In der Straße ist das ja einfach. Also laufe ich hinterher und warte vor der Tür wo das Postfahrrad steht. Als die Austrägerin herauskommt frage ich sie: "Können Sie mir das mal erklären?" Worauf Sie irgendwas von lange gewartet und zweimal geklingelt erzählt. Ich frage dann einfach mal, wieso sie nicht mal zur Tür kommt, wir wohnen doch nun schon ganz unten. Und jetzt kommts:
Wieso muß ich es denn immer machen, wie die Kunden das wünschen?
Wundervoll, ich glaube die Post ist noch sehr weit weg vom Dienst am Kunden.